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Die Zahnfurche befindet sich auf der Kaufläche der Backenzähne Molar und Prämolar, genau zwischen den zum Kauen notwendigen hervorragenden Zipfeln. Die Furchen der Zähne auf der Kaufläche, die Grübchen schaffen für die Entwicklung der Karies günstige Voraussetzungen. In der Kindheit kann diesem Zustand durch Schließung der Furchen, was die Auffüllung der Zahnfurchen bedeutet, vorgebeugt werden. Die Zahnfurchen werden mit einem gut haftenden und schließenden Stoff geschlossen, die die Tiefe der Furchen isolieren, so kann dort keinerlei Verschmutzung haften.

Es ist eine vollkommen schmerzfreie, wirkungsvolle und sichere Weise der Kariesvorbeugung in der Kindheit. Der Häufigkeit der Karies in der Kindheit kann mit diesem Verfahren  teilweise vorgebeugt bzw. stark reduziert werden.

Die Tiefe der auf den Kauflächen der Backenzähne befindlichen Furchen variiert einzeln, im unteren Teil der tiefen Furchen sind oft mikroskopische Risse, die schmäler als die Borsten der Zahnbürste sind, deshalb können sie nicht sauber gehalten werden. Im Gegensatz dazu sind die furchengeschlossenen Flächen  glatt, und dadurch leicht sauber zu halten.

Das Verfahren wird vom Dentalhygieniker bei den Backenzähnen verwendet, über ihre Notwendigkeit entscheidet das Ergebnis der zahnmedizinischen Untersuchung. Die Furchenschließung sollte an einem gesunden Zahn, möglicherweise innerhalb von sechs Monaten nach dem Durchbruch des Zahns verwendet werden, also vom Alter von 6 Jahren bis zum Alter von 18 Jahren kontinuierlich. Es ist immer empfohlen, die Furchenschließung an den neuerdings durchgebrochenen Zähnen durchzuführen, bzw. die schon vorhandenen Furchenschließungen kontinuierlich zu kontrollieren.

X-ray scan of humans teeth

Prozess der Furchenschließung: Der Zahn wird vom Zahnarzt oder vom Dentalhygieniker mit Luftblasen getrocknet, dann wird eine farbige Flüssigkeit auf dem Zahn verschmiert. Die Flüssigkeit wird nach einer kurzen Zeit abgewischt, mit Wasser abgewaschen und wieder getrocknet.  Dann wird der flüssige Stoff zur Furchenschließung aufgetragen, der von sich selbst sogar in die kleinste Furche hineinfließt. Dann – wenn der Stoff durch Beleuchtung mit dem blauen Licht gehärtet wird, – wird er ca. 20 Sekunden beleuchtet. Wenn der Stoff von sich selbst härtet, soll man 1-2 Minuten warten. Die „farbige Flüssigkeit“ ist eine Säure, die die Oberfläche des Schmelzes auf den Zahn geschmiert etwas rau macht. Der Stoff für Furchenschließung „hält“ an diesen Rauheiten „fest“. Was passiert, wenn Säure auch in solche Stellen gelangt, wo sie nicht gewünscht ist? Nichts Irreversibles – innerhalb einer kurzen Zeit werden das im Speichel und in der Zahnpaste befindliche Fluor und andere Mineralstoffe in die rau gemachte Schmelzoberfläche zurückgebaut, der Schmelz wird gesund. Als letzter Schritt ist es zu kontrollieren, ob die Furchenschließung die Schließung des Gebisses nicht verhindert.

Wenn dies vermutet wird, dann wird der aufgetragene Stoff mit Schleifen dünner gemacht, und dann poliert.

Die Furchenschließung soll ein Teil von einem komplexen Präventionsprogramm sein, allein kann sie ja gegen Karies keine vollkommene Sicherheit bieten. Die fertige Furchenschließung schützt den Zahn vor der Karies der Kaufläche 2-3 Jahre lang, und setzt kontinuierlich Fluor aus, was den Zahn kräftigt. Auch für die gesunden Backzähne der Erwachsenen kann das Verfahren, etwas geändert verwendet werden. Ein großer Vorteil der furchenschließenden Stoffe ist ihre Fähigkeit, Fluor abzugeben. Die Bakterien können sich über einer gewissen Fluorkonzentration nicht vermehren – deshalb auch nicht an der Füllung und in deren unmittelbaren Nähe.

Es ist normalerweise nicht nötig, die Milchzähne mit dieser Methode zu behandeln. Eine Ausnahme bilden diejenigen, die bezüglich der Karies in die gefährdete Gruppe gehören. In diesen Fällen kommt ihre Behandlung in Frage.

Der Eingriff ist relativ einfach, je nach Zahn nimmt er einige Minuten in Anspruch, es ist für die Kinder nicht belastend.